Über uns

Wir sind ein multidisziplinäres Team verschiedenster Fachkompetenzen (Psychologie, Biologie, Hörakustik) und setzen uns im Bereich Prävention und Hörlösungen gemeinsam dafür ein, dass Menschen bis ins hohe Alter gut hören, um ihr Leben frei gestalten zu können.

Das terzo-Institut und seine Partner bieten mit der terzo®Gehörtherapie wissenschaftsbasierte Hörakustik an – und das seit über 15 Jahren. Wir suchen und pflegen Kontakte und Kooperationen mit klinischen und wissenschaftlichen Einrichtungen, welche die terzo®Gehörtherapie stetig begleiten und evaluieren. Das terzo-Institut ist Teil der Firma ISMA AG und Rechteinhaber der lizenzgeschützten terzo®Gehörtherapie.

Unsere Vision

Wir wollen Menschen für das Thema Hörgesundheit sensibilisieren und auf ganzheitliche Hörlösungen aufmerksam machen. Betroffene und Angehörige sollen verstehen, dass das Gehör eine Leistung von Ohr und Gehirn ist und sich darüber bewusst sein, was man für die Hörgesundheit im allgemeinen und im Falle eines Hörverlusts tun kann.

Dabei dürfen sie auf die Unterstützung eines regionalen interdisziplinären Netzwerks zählen, das sie auf diesem Weg fachkundig begleitet.

Unsere Mission

Wir wollen im deutschsprachigen Raum Drehscheibe und Referenz für die Methodik der ganzheitlichen, wissenschaftsbasierten Hörversorgung sein und über diesen Ansatz das führende interdisziplinäre Netzwerk im Bereich Hörgesundheit etablieren, das einen Paradigmenwechsel herbeiführt .

Unsere Werte

Wir sind…

  • vertrauensvoll, respektvoll, ehrlich, authentisch:
    Im Umgang mit unseren Kunden, Partnern, Mitarbeitenden und der Umwelt sind wir respektvoll.
    Wir kultivieren ein Umfeld ohne Lügen und eines offenen Umgangs mit Fehlern.
    Wir versprechen nur das, was wir auch halten können.
  • innovativ, agil, zukunftsorientiert:
    Wir haben den Willen zur stetigen Weiterentwicklung und stützen uns auf wissenschaftsbasierte Erkenntnisse.
  • erfahren, kompetent:
    Wir haben die Grundlagen für unsere Arbeit über gut zwei Jahrzehnte aufgebaut und verfügen über einen Leistungsausweis.
    Das Kernteam hat fundierte Branchenkenntnisse.
  • sinnstiftend, zieltreu, leidenschaftlich:
    wir verfolgen den Erfolg unserer Kunden.

    Er bedeutet uns Glück und sichert unsere Arbeitsplätze.

Was terzo auszeichnet

Quellen, Studien und Publikationen

1. Etablierte Gehör-Rehabilitationsmaßnahme

Seit 15 Jahren ist die terzo®Gehörtherapie fester Bestandteil der Hörgeräteversorgung bei schwerhörigen Menschen! Die terzo®Gehörtherapie war eine der ersten Hörtrainingsmaßnahmen, die konsequent in Akustikfachgeschäften zur Versorgung hörbeeinträchtigter Menschen eingesetzt wurde (seit 2006). Es handelt sich um eine etablierte Hörtrainingsmaßnahme, die auf einer langen Geschichte und zahlreichen Erfahrungen und Anwendungen basiert (Spektrum Hören 2-2015).

zu 1.: Etablierte Gehör-Rehabilitationsmaßnahme:

  • Spektrum-Hoeren-2-2015

2. Konsequente Vorgehensweise und ganzheitliche Hörgeräteversorgung VOR der eigentlichen Hörgeräteauswahl

Schwerhörigkeit kann in allen Stationen der Hörverarbeitung entstehen, sowohl im peripheren Hörorgan als auch auf zentralen Stationen der Hörbahn, bis in den auditorischen Kortex (Hesse und Laubert, 2005). Deshalb sind Hörgeräte für die Ohren und Hörtraining für das Gehirn, bevor eine Hörgeräteauswahl stattfindet, nach unserem Verständnis essentiell um Betroffenen optimal und zufriedenstellend zu versorgen und der Hörentwöhnung entgegenzuwirken.

zu 2.: Konsequente Vorgehensweise und ganzheitliche Hörgeräteversorgung VOR der eigentlichen Hörgeräteauswahl:

  • Hesse und Laubert, 2005

3. Strukturierte patientenzentrierte Vorgehensweise

Bei der terzo®Gehörtherapie ist der Patient selbst Teil der Lösung seiner Hör-Schwierigkeiten. Oberstes Ziel ist es, dem Patienten Wissen, Kenntnisse und eine Hilfe an die Hand zu geben, mit welcher die individuelle Hörproblematik behoben werden kann. Damit steht er immer im Mittelpunkt des Tuns, und kann mit dem terzo-Gehörtraining selbstbestimmt am individuellen Erfolg mitarbeiten.
Studien aus dem Gesundheitsbereich haben gezeigt, dass die aktive Einbindung des Patienten in seine Behandlung zu besseren Ergebnissen und mehr Zufriedenheit mit der Behandlungsmethode führt (z.B. Hibbard & Greene, 2013).

Eine neue internationale Norm für Hörgeräteanpassungsmanagement (HAFN; 2020) empfiehlt die Anwendung patientenzentrierter Prinzipien und Strategien für effektive Informationsteilung. Die ISO 21388 schlägt vor, dass „patientenzentrierte Prinzipien und Strategien zur effektiven Weitergabe von Information angewendet werden sollten”. Nähere Informationen unter https://www.hear-it.org/de/erster-internationaler-standard-fuer-hoergeraeteanpassungsmanagement (Stand:16.06.2021).

4. Das terzo-Gehörtraining basiert auf etabliertem Testmaterial

Entwickelt und konzipiert wurde das Training 2006 von Frau Dr. Christine Funk (psych. Psychotherapeutin und Hörakustik-Meisterin). Das Kernthema des terzo-Gehörtrainings ist die „Lenkung von Wahrnehmung“: Weg von Hörbeeinträchtigungen wie Lärm, Störgeräuschen oder Tinnitus, hin zu Gesprächen, entspanntem Zuhören, Aufmerksamkeit auf die Wahrnehmung positiver Höreindrücke und akustischem Selbstvertrauen.

Hauptziel ist das Training zur Verbesserung der Diskrimination im Störgeräusch. Gezielt trainiert werden die Hörfilterfunktion, die im Laufe einer Schwerhörigkeit verloren geht. Als Trainingsmaterial wurde audiologisches und neuropsychologisches Testmaterial verwendet.

Einzelne Aufgaben sind an den Freiburger Sprachverständlichkeitstest (Einsilber, Zahlen) und den Oldenburger Satzverständnistest angelehnt. Andere Aufgaben wurden aus dem Hamburger-Wechsler-Intelligenztest (HAWIK-IV) oder dem Mottier-Test übernommen. Weitere Übungen stammen aus dem „COGPACK“ (The Cognitive Training Package Manual), der als Grundlage für einige Trainingsaufgaben ausgewählt wurde.

5. Überdurchschnittliche Verbesserung des Sprachverstehens (besonders im Störlärm) innerhalb von 2 bis 3 Wochen

Eine Verbesserung der Diskrimination im Störgeräusch von 10% [nach Vorgabe der aktuellen Hilfsmittelrichtlinie] sind erfahrungsgemäß für die wenigsten Betroffenen ausreichend, um Ihre Hördefizite für gelöst zu erklären.
Das angestrebte Ziel einer Hörgeräteversorgung mit terzo ist: das Sprachverstehen in Ruhe ohne Hörgeräte, soll nach 2 bis 3 Wochen terzo-Gehörtraining mit Hörgeräten im Störgeräusch unter den Messbedingungen 65dB Nutzschall und 65dB Störschall erreicht werden. Wissenschaftliche Auswertungen dazu befinden sich in Vorbereitung.

Strukturiert und transparent durch die Hörgeräteversorgung

Essenzielle Faktoren, die deutschlandweit in allen terzo-Zentren konsequent angewendet werden und die Ergebnisse und Qualität der Hörgeräteversorgungen miteinander vergleichbar machen:

I. Die Sprachmessungen finden immer unter gleichen Messbedingungen (65/0 dB, 65/55 dB und 65/65 dB) mit den gleichen Wortgruppen des Freiburger Sprachtests im gleichen zeitlichen Rahmen statt.

II. Es gibt klare Zielvorgaben für die Hörgeräteanpassung und -programmierung.

III. Das terzo-Gehörtraining findet VOR der eigentlichen Hörgeräteversorgung statt:
• festgelegter Zeitrahmen (2 bis 3 Wochen)
• jeder Kunde macht die gleichen Übungen (Unterschied liegt beim SNR)
• festgelegte Termine beim Akustiker vor Ort
• vergleichbarer Zeitrahmen der Einzeltermine (terzo-Start, -Zwischenbericht, -Ende)

IV. Erzielte Ergebnisse des terzo-Gehörtrainings werden dem Patienten als Balkendiagramm ausgedruckt und besprochen (Verbesserung des Sprachverstehens anhand richtig verstandener Einsilber). Dies dient dem Abgleich zwischen Soll- und Ist-Zustand und fördert die Eigenmotivation des Betroffenen.

6. Deutschlandweit die einzige Gehör-Rehabilitationsmaßnahme mit klinischer Anwendung

Die terzo®Gehörtherapie ist seit 2013 integrierter Bestandteil des interdisziplinären Therapieangebotes für Tinnitus-Betroffene am Tinnitus-Zentrum der Universitätsklinik Jena. Die gesamte Therapie wird stetig klinisch begleitet und evaluiert. Bis zum 31.12.2020 absolvierten 1.256 Tinnitus-Patienten die Behandlung im Tinnitus-Zentrum Jena. Dabei hat jeder Patient auch die terzo®Gehörtherapie durchlaufen. 92% der Patienten bewerteten die terzo®Gehörtherapie als “sehr hilfreich” oder “hilfreich” (Ivansic et al 2017).

%

der Patienten im Tinnitus-Zentrum Jena bewerteten die terzo®Gehörtherapie als “sehr hilfreich” oder “hilfreich”

zu 6.: Deutschlandweit die einzige Gehör-Rehabilitationsmaßnahme mit klinischer Anwendung

  • Ivansic et al 2017

7. Wirksamkeitsstudie in Kooperation mit der Charité Berlin

In Kooperation mit dem Tinnitus-Zentrum der Charité Berlin (Prof. B. Mazurek) wurde die Wirksamkeit der terzo®Gehörtherapie bei Tinnitus-Betroffenen evaluiert (2017-2019). Die Studie wurde unter der ID: DRKS00015312 beim Deutschen Register klinischer Studien registriert.
Nähere Informationen unter https://www.drks.de/drks_web/

Das Hauptziel der Studie war, den Wirksamkeitsnachweis der terzo®Gehörtherapie zu erbringen. Dazu wurden die Tinnitus-Belastung, die Lebensqualität, das Depressions- und Angstverhalten, das Stresserleben, sowie das Sprachverstehen in Ruhe und im Störlärm zu Beginn, im Verlauf und Ende der Therapie, sowie 90 Tage nach der Therapie untersucht. Erste Ergebnisse dieser Studie wurden bereits veröffentlicht (Neff et al., 2021), weitere Publikationen befinden sich in Vorbereitung.

zu 7.: Wirksamkeitsstudie in Kooperation mit der Charité Berlin

8. terzo ist Projektpartner der größten europäischen Tinnitus-Studie UNITI

UNITI-Studie (Unification of Treatments and Interventions for Tinnitus Patients) ist die bisher größte europäische Tinnitus-Studie an der insgesamt 13 Forschungspartner beteiligt sind (Schlee et al., 2021). Untersucht wird die Wirksamkeit verschiedener Behandlungsmethoden bei Tinnitus. Eine Studiengruppe wird mit Hörsystemen versorgt. Am Studienstandort Berlin übernimmt terzo die Hörgeräteversorgung der Probanden für das Tinnitus-Zentrum der Charité. Vor Studienbeginn war terzo als Mitglied im Audiological Board zur Ausarbeitung eines Hörgeräteanpass-Protokolls beteiligt.

zu 8.: terzo ist Projektpartner der größten europäischen Tinnitus-Studie UNITI

  • Schlee et al., 2021

Unser Team

Kevin Oppel

Kevin Oppel

Hörakustiker, Dipl. Betriebswirt (FH), Vorstand ISMA AG

Dr. rer. nat. Juliane Dettling-Papargyris

Dr. rer. nat. Juliane Dettling-Papargyris

Dipl. Biologin, wissenschaftliche Leiterin des terzo-Instituts

Dr. rer. nat. Christina Heinisch

Dr. rer. nat. Christina Heinisch

Dipl. Biologin, Vertriebs- und Schulungskoordination

Boris A. Klöck

Boris A. Klöck

Hörakustikmeister, terzo-Trainer

Kontakt zum terzo-Institut

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